Berliner Bildungsprogramm (+ Wahlkampfversuche)

Wann immer es möglich ist, nehme ich auch am Bezirkselternausschuss Kita teil und diesmal war das Thema „Das Berliner Bildungsprogramm 2.0 – im Gespräch mit den Autorinnen“ angekündigt.

Im viel zu kleinen Gertrud-Bäumer-Saal stellte Frau Prof. Dr. Annette Dreier von der FH Potsdam das Programm vor und auch die Änderungen zur vorherigen Version. Es handelt sich hierbei um viele interessante Anregungen, die alle in Kitas Arbeitenden sicherlich noch viel lieber und vollständiger umsetzen würden, hätten sie denn mehr Zeit und Kolleg_innen dazu.

Berlin ist das einzige Bundesland, indem auch evakuiert wird und zwar von externen Firmen, die von den jeweiligen Kita-Trägern ausgesucht und bezahlt werden müssen. Abgesehen davon, dass Evaluierungen oft genug nur zu zeitlich begrenzter Hyperaktivität führen – man will schließlich gut abschneiden – und weniger die tatsächlichen Verhältnisse widerspiegeln, was sinnvoll wäre, halte ich es für eine etwas seltsame Idee, die Prüfenden selbst zu wählen. Ob das wirklich für verlässliche Ergebnisse sorgt?

Einzelne Eltern taten sich etwas schwer mit dem Verstehen des im Bildungsprogramm enthaltenen Konzepts und machten sich Sorgen, ihre Kinder könnten nicht ausreichend z. B. zeichnen lernen. O je.

Ansonsten wurde noch der neue BEAK-Vorstand vorgestellt und von mehreren Eltern Befürchtungen zum Drogenhandel auf der U7 geäußert.

Zum BEAK kommen aus der BVV üblicherweise nur selten Verordnete, manchmal Stadträtin Jantzen oder letztlich auch Herr Friedrich aus der Seniorenvertretung. Diesmal waren von der CDU mit Herrn Förschler und Herrn Sell gleich zwei Vertreter da. Letzterer sorgte mit seinen Beiträgen dann auch schon für Wahlkampf-Feeling, was nicht allen gefiel. Zwischendurch kritisierte er sogar den Verkauf des Rathauses Wilmersdorf, in dem es doch reichlich Flächen für benötigte Kitas geben hätte können. Nanu? Wie bitte? Etwas in der Art hatte doch in jenem Antrag gestanden, für den mich auch die CDU vor zwei Jahren für mindestens verschroben erklärt und geschlossen dagegen gestimmt hatte.

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Veröffentlicht am 17. Februar 2015 in andere Sitzungen und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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