Schmerzlich vermisst: Frau Rabe / Genderbericht / Regina Jonas

Diesmal beginnt es ausnahmsweise mit den Mitteilungen:
* Flyer und Give-aways zum Gewaltpräventionstag (25.11.) Zeug zum 25.11.werden verteilt. Wie auch in der Antwort auf meine Kleine Anfrage bestätigt Herr Naumann, dass diesmal nur die Fahne gehisst wird. Wegen „personeller Vakanzen“ usw. Peinlich!
* 5 Beiträge wurden beim Wettbewerb Gender-Budgeting prämiert. Charlottenburg-Wilmersdorf war nicht dabei. Unser Projekt galt als „Nachfolgeprojekt“. Auch nicht ruhmreich.
Es sollen möglicherweise Projekte, die die ausgezeichneten imitieren, noch Geld bekommen können.
* Herr Naumann berichtet, dass er gestern bei der Verleihung des Bundesverdienstpreises an Frau Nachama dabei war.
* Außerdem war er gestern beim Unternehmerinnenstammtisch, wo es sehr nett gewesen sein soll. Allerdings war der Besuch etwas dürftig. In Zukunft sollen auch Bezirksverordnete Einladungen bekommen. Am 26.03.15 findet der nächste Stammtisch statt.
* Vor Weihnachten werden noch Bewerber_innen für die Stelle der/des Gleichstellungsbeauftragten eingeladen. Die eigentlichen Bewerbungsgespräche finden im Januar statt und es soll noch vor Ostern eine_n neue_n Beauftragte_n geben. [Es werden noch Wetten angenommen …..]

10. Bericht zur Umsetzung des Gender-Mainstreaming:
Ein Herr aus der Verwaltung stellt ihn vor und hat Berge von Papier dabei, die verteilt werden. Schwerpunkt ist wie im Vorjahr die Personalentwicklung.
Beim 1. Führungskräftetreffen gab es Überlegungen, wie die Arbeitsbedingungen familienfreundlicher werden könnten. Beim 2. zum Thema Demographie und Wissenstransfer. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiterinnen ist ca. 51 Jahre, im Bereich „Altenpflege“ übrigens 61!
Der Herr aus der Verwaltung berichtet viel (für Insider_innen) und ich werde ein wenig müde. Warum das jetzt mit der Neubesetzung der Stelle von Frau Rabe, deren Pensionierung nicht allzu überraschend gekommen sein dürfte, so unerfreulich ewig dauert, sagt er nicht oder ich habe es nicht herausgehört/verstanden. Herr Fenske hatte konkret nachgefragt.

Und nun wieder unser Regina-Jonas-Antrag, den Frau Rabe gewiss unterstützt hätte. Dass der Ort „Am Bahnhof Grunewald“ nicht durchsetzbar ist, habe ich inzwischen von mehreren Seiten gehört und auch, dass ihn nicht alle, die den Antrag ansonsten begrüßen, für eine gute Idee halten. Ich stelle ihn also zur Disposition, denn schließlich sich auch die ursprünglich angenommene Verbindung (die Platte zum Deportationszug am Denkmal) als unrichtig erwiesen. Auf die mittlerweile herausgefundenen Bezirksbezüge (verschiedene Nachweise, dass Regina Jonas auch in Charlottenburg-Wilmersdorf tätig war) weise ich hin. Anscheinend haben einige nicht ganz zugehört und beispielsweise der heutige Bürgerdeputierte der CDU stößt sich mit vielen Worten am Ort. Nach einigem Hin und Her einigen wir uns darauf, morgen vor der BVV – darum habe ich dann Frau Böhm und Herrn Prejawa, die Vorschläge in den Raum warfen, gebeten – den Text dahingehend zu ändern, dass das Bezirksamt mit Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg in Kontakt treten soll, ob und wie dort zeitnah eine Straßen- oder Platzbenennung nach Regina Jonas stattfinden kann bzw. wird. Wenn nicht, soll es einen angemessenen (!) Platz im Bezirk finden. Dem stimmt der Ausschuss einstimmig zu. Das ist besser als nichts und wenn wir dadurch wenigstens einem Bezirk „Beine machen“, so soll es das sein. Hauptsache ist doch, dass die weltweit erste ordentlich ordinierte Rabbinerin in Berlin öffentlich geehrt wird. Und wenn wir dazu beitragen konnten, freue ich mich.

Nächster Termin wäre der 17.12., an dem Herr Naumann nicht in Berlin ist. Eventuell lassen wir die Sitzung ausfallen.

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Veröffentlicht am 19. November 2014 in Ausschüsse und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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