Museum für alle?

Dem Beirat von und für Menschen mit Behinderung ist es gelungen, mich wieder einmal in die Villa Oppenheim, unser Bezirksmuseum, zu locken.
Eine Dame vom Museum und Frau von der Lieth vom Kulturamt berichteten bei der Gelegenheit von den bisher erfolgten Maßnahmen zur Gewährleistung von Barrierefreiheit und auch von den Dingen, die noch umgesetzt werden sollten. Dazu gehören auch weitere inklusive Angebote, für die es sehr gute Konzepte gibt: beispielsweise Führungen in Leichter Sprache oder in Gebärdensprache usw.

Da hatten wir dann aber gleich wieder das leidige Thema Finanzen auf der Tagesordnung. Minimal erstrebenswert wären hier je eine Führung pro Quartal für unterschiedliche Zielgruppen. Das würde, laut Frau König, ungefähr 5000 Euro im Jahr kosten. Gerne würde sie das Geld zur Verfügung stellen, sieht aber keine Möglichkeit im Rahmen des Bezirkshaushaltes. Das ist schon traurig genug. Herr Friedrich empfahl, für diese und andere Projekte einen Antrag beim Bezirklichen Bündnis für Wirtschaft und Arbeit zu stellen. Der Bezirk oder der Beirat können dies allerdings nicht und es bräuchte dafür einen Träger oder Privatpersonen als Antragstellende. In der Folge gab es verschiedene Überlegungen, wie und woher noch Geld organisiert werden könnte. Herr Friedrich wird alle Projektvorschläge sammeln und verschicken, in der Hoffnung, dass sich dafür Ideen finden. [Wem hierzu etwas einfällt, darf sich gerne melden -> Kommentar oder E-Mail.]
Dass das alles natürlich ein Armutszeugnis für den Bezirk ist, brauche ich hier wohl nicht weiter ausführen.

Im Übrigen wird morgen im Bezirksamt der Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention diskutiert, wobei Herr Friedrich eventuelle Streichungen befürchtet. Er wird den Beirat informieren.

Im Anschluss fand noch eine Führung durchs Museum statt, während ich schon wieder auf dem Weg zum nächsten Termin im Rathaus war.

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Veröffentlicht am 14. April 2014 in andere Sitzungen und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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