Ende der Sommerpause

Seit dieser Woche ist die BVV wieder aktiv. Sechs Wochen dauerte die sitzungsfreie Zeit, mir schien sie eher wie sechs Tage. Nun ist in diesem Sommer bekanntlich so Einiges geschehen. Der Übertritt von Wolfgang Tillinger zur SPD, wobei er, was ich sehr unehrenhaft fand, besonders seinen Wählerinnen und Wählern gegenüber, sein Mandat mitnahm und mir auch nichts davon gesagt hatte, bedeutete nicht nur Umgewöhnung an die neue Situation, sondern auch ein paar organisatorische Neuerungen. Auch unser kommunalpolitischer Arbeitskreis, der nun noch viel wichtiger geworden ist, musste sich neu sammeln.

Aber da Herausforderungen dazu da sind, angenommen und bewältigt zu werden, wird uns das gewiss nicht demotivieren, sondern erst recht anspornen. Die Unterstützung der Genossinnen und Genossen macht Mut und die Kollegen und Kolleginnen in der BVV waren bis jetzt auch sehr freundlich und hilfreich.

Eine Änderung für mich ist, dass ich jetzt auch an den Sitzungen des sogenannten Ältestenrats als Gast teilnehmen darf, was ich einer Initiative unserer Bezirkspiraten verdanke. Ein zusätzlicher Termin macht mich nicht glücklich, aber genau dieses Gremium ist besonders wichtig, da dort alle gestellten Anträge vorsortiert werden. Das sieht so aus, dass ein, erstaunlicherweise nicht nach Numemrn sortierter, Stapel Papier, eines nach dem anderen, aufgerufen wird und ein Teil davon auf Zuruf gleich an einen Ausschuss, oder auch mehrere, verwiesen wird. Es gibt auch die Möglichkeit „wir gehen drauf“ in die Runde zu sagen und dann wird der Antrag auch von der rufenden Fraktion miteingebracht. Bei zwei Anträgen habe ich das auch gleich gemacht, denn dass die Günter-Schwannecke-Gedenkinitiative auch von uns unterstützt wird, ist klar und auch beim Thema Fairer Handel sind wir im Bezirk von Anfang an dabei. Da brauchte es keiner langen Überlegung. Bei den meisten übrigen Anträgen kam ich mit dem Lesen gar nicht hinterher und fand das Verfahren ziemlich irritierend.
Anschließend erklärte mir allerdings Frau Stückler, wie das im Ältestenrat funktioniert und dass es nächste Woche eine weitere Sitzung geben wird, in der die selben Anträge noch einmal zur Sprache kommen, damit alle die Chance hätten, sich im Einzelnen damit zu befassen. Hätte es dann nicht gereicht, die Papiere vorab zu erhalten und sie vorher durchzulesen? Immerhin gab es Kaffee und vielleicht verstehe ich ja beim nächsten Mal mehr, warum da was wie gemacht wird. Auf jeden Fall erfordert diese Sitzung mit Sicherheit 150%ige Konzentration, um bei der Geschwindigkeit, mit der die Anträge durchgesehen werden, kein wichtiges Detail zu verpassen.

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Veröffentlicht am 9. August 2012 in andere Sitzungen, Vermischtes und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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