Verschiedene Konzepte von Spielmöglichkeiten

Heute begann eine sitzungsreiche Woche auf dem Olivaer Platz mit dem Treffen der Spielplatzkommission. Vorgestellt wurde direkt am Ort die aktuelle Planung der Spielmöglichkeiten nach der vorgesehenen Umgestaltung des Platzes. Die extra aus Dresden gekommene Architektin entfaltete ihren Plan auf der vorhandenen Tischtennisplatte und der Entwurf mit mehreren kleineren, in die Parklandschaft integrierten Spielplätzen ergab sich eine lebhafte Diskussion, in deren Verlauf ich mir mit unserem Stadtrat Schulte einig war, dass es sich dabei um eine sehr schöne Planung handelt, während andere lieber die Variante eines größeren, eingezäunten, irgendwie klassischen Spielplatzes wünschten. Das Argument, dass das die Kommunikation zwischen den Müttern, Vätern und sonstigen Begleitpersonen fördern würde, ist nachvollziehbar. Andererseits bin ich immer ganz unglücklich, wenn Kinder in unserer Gesellschaft in eine Art Reservat abgeschoben werden. Sie gehören doch dazu und das darf sich, wie ich finde, gleich auch räumlich zeigen. Gut, es gab da noch ein paar Sicherheitsbedenken und am Ende konnten sich Alle so halbwegs auf eine etwas größere Spielfläche für Kleinstkinder (mit dem obligaten Zaun) auf einer Seite des Platzes und ein paar weiteren einzelnen Spielmöglichkeiten einigen.
Eine ganz interessante Idee, die vom Kinder- und Jugendparlament kam, fand ich, dass es spezielle Parkbänke für Jugendliche geben solle. Das bedeutet nicht, dass nur sie sie benützen dürfen, sondern dass sie so gebaut sind, dass man darauf auch auf der Lehne oder in anderer unkonventioneller Weise sitzen kann. WLAN-Hotspots in der Nähe halte ich ebenfalls für eine hervorragende Idee.

Nebenbei gelernt haben wir übrigens, dass in Parks frei laufende Hunde verboten sind und ihre Herrchen und Frauchen 35 € Ordnungsgeld kosten – falls sie dabei erwischt werden.

Danach ging es noch auf den Ludwigkirchplatz, wo ein weiterer Zebrastreifen zur Mittelinsel angebracht werden sollte. Dort war es dann allerdings eine Herausforderung, dem Treffen weiter angemessen konzentriert zu folgen, denn in Sichtweite wurde das laufende Spiel der Männerfußball-Europameisterschaft übertragen. Ob unsere Wählerinnen und Wähler überhaupt würdigen, welches Opfer wir Bezirksverordneten, Bürgerdeputierte und Stadträt_innen in diesen Wochen bringen? 😉

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Veröffentlicht am 11. Juni 2012 in andere Sitzungen und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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