1. konstituierende Sitzung ….

…. der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Charlottenburg-Wilmersdorf – so hieß es auf der Einladung. Um 17 Uhr ging es also im BVV-Saal im Rathaus Wilmersdorf los. Dieser war anlässlich des besonderen Ereignisses bis auf den letzten Platz mit Besucher_innen gefüllt, was meine Aufregung als neu gewählte Bezirksverordnete nicht geringer machte.

Du liebe Zeit, was mag da auf eine zukommen? Wer sind all die Leute? Wie muss man sich benehmen? Was soll, darf, muss man tun und was ganz bestimmt nicht? Und wenn ja, wie? Diese und geschätzte 25.000 weitere Fragen rasten mir durch den Kopf. Wolfgangs Geburtstagsblumenstrauß war da eine willkommene Ablenkung und Freude.

Die Sitzung selbst stellte sich dann doch als nicht ganz so herausfordernd dar. Nachdem die älteste Bezirksverordnete eine kleine Eröffnungsrede gehalten hatte, verlasen die beiden jüngsten Bezirksverordneten alle Namen und ich war begeistert, dass sie meinen Namen, was nicht oft vorkommt, richtig aussprachen. Kompliment!

In der Hauptsache fanden danach Wahlgänge statt: für diverse Mitglieder des Vorstands der BVV, den Bezirksbürgermeister und andere Mitglieder des Bezirksamts und es wurde über die Geschäftsordnung, den Ältestenrat und die neuen Ausschüsse abgestimmt. Die teilweise geheimen Wahlgänge, für die alle BVV-Mitglieder einzeln aufgerufen wurden, hatten schon einmal den Vorteil, dass man sich so schon ein paar neue Namen zu den vielen, ebenfalls neuen, Gesichtern merken konnte.

Anschließend erhielten die neuen Bezirksamtsmitglieder ihre Ernennungsurkunden, ausscheidende wurden feierlich verabschiedet und der Bürgermeister hielt eine Rede.

Ein Antrag wurde auch noch abgestimmt und – wenig überraschend, da ihn alle Parteien eingebracht hatten – einstimmig beschlossen. Nun ist das Bezirksamt gebeten, sich mit vereinten Kräften dafür stark zu machen, dass das Kino „die kurbel“ den Spielbetrieb auch nach dem 21.12.11 aufrecht erhalten kann.

Das war’s – und eigentlich hatte sich die vorherige Nervosität nicht gelohnt. Beim nächsten Mal, in vier Wochen, wird die Sitzung vermutlich etwas spannender, wenn es um bezirkliche Themen gehen wird.  Ich freue mich darauf.

Was ich ansonsten gleich gestern gelernt habe: Pausen dauern manchmal kürzer als gedacht und es ist keine gute Idee, in ihnen wichtige Telefongespräche zu führen.

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Veröffentlicht am 28. Oktober 2011 in BVV-Sitzungen, Vermischtes und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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